Darf ich mich vorstellen? Ich bin Hawaii.

„“… und bin das grüne Herz im Pazifik“

Aloha! So begrüßen sich die Menschen auf meinen Inseln nicht nur, sondern das Wort bedeutet bei uns noch viel mehr. Der Aloha Spirit ist für uns so etwas wie die gesamte Einstellung zum Leben. Doch dazu komme ich später. Gehe mit mir zuerst auf eine Reise zurück zu meinen Ursprüngen; lerne die sympathischen Bewohner von Hawaii kennen und entdecke die Natur und Kultur von Hawaii. Auf meinen sechs Inseln gibt es jede Menge zu erkunden und keine Insel gleicht der anderen.

Zunächst möchte ich mich Ihnen einmal vorstellen: Seit 1958 gehöre ich zu den Vereinigten Staaten. Damit bin ich der jüngste Staat der USA und noch dazu ein ganz besonderer: Hawaii ist der einzige Bundesstaat, der nicht in den USA liegt und ich bestehe komplett aus Inseln. Mit meinen fast 30 Quadratkilometern bin ich zwar der acht-kleinste Staat, doch ich habe einen der längsten Küstenstreifen: Nur drei Bundesstaaten bieten mehr Küste als Hawaii.

Doch mich haben andere Menschen viel, viel früher entdeckt. Die Polynesier wohnen schon seit mehr als 1500 Jahren auf meiner Hauptinsel. Später haben mich Siedler aus Tahiti gefunden – ihre Kultur bestimmt noch heute das Leben auf den Inseln von Hawaii. Im 18. Jahrhundert taufte uns James Cook auf seiner Reise die „Sandwich Inseln“. Cook hat uns gefunden – obwohl wir mitten im Pazifik liegen – genau 3200 Kilometer von der US-Küste entfernt.

Meine exotischen Landschaften – ganz auf Vulkanen gebaut

Ob bei Facebook oder im Fernsehen – sicher hast du schon Bilder von meinen saftig grünen Regenwäldern, den weiten Traumstränden und den vielen Vulkanen gesehen. Und dann weiß du auch schon, wie ich einmal entstanden bin – denn alles habe ich meinen zahlreichen Vulkanen zu verdanken. Tief unter dem Ozean sind vor langer Zeit die Vulkane an den Kontinentalplatten ausgebrochen. Die Magma härtete aus – wieder brachen die Vulkane aus und so weiter. So kamen irgendwann die Inseln von Hawaii zum Vorschein, wie du sie heute sehen. Doch ich wachse noch weiter. Gerade auf meiner Hauptinsel – der Big Island – vergrößern die aktiven Vulkane mein Festland noch heute.

Wandere auf Hawaiis Vulkanlandschaften

Wandere auf Hawaiis Vulkanlandschaften

Meine größten Berge sind der Mauna Kea und der Mauna Loa. Der Mauna Kea beginnt tief unter dem Meeresspiegel und ist von hier aus gesehen noch höher als der Mount Everest. Über dem Meer ist der Mauna Kea genau 4205 m hoch. Das Vulkangestein ist sehr fruchtbar und so ist es kein Wunder, dass auf Hawaii alles grünt und gedeiht – besonders gut auf der Garteninsel Kauai. Auf meinen Inseln herrscht das ganze Jahr über ein feuchtes und warmes Klima. Für Ihre Reise ist hier nie zu heiß oder gar zu kalt. Im Winter messen wir immer noch durchschnittlich 23,8 Grad auf Hawaii. Im Gegensatz zu den Sommermonaten regnet es dann allerdings stärker. Auf den hohen Bergen auf Hawaii ist es natürlich etwas kühler. Das sind beste Voraussetzungen für eine große Vielfalt an Pflanzen und Tieren.

In meinen Regenwäldern gibt es daher viele Bäume, Sträucher und Blumen, die auf der Welt sehr selten sind. Sie stehen unter besonderem Schutz. Wir haben auf Hawaii daher mehrere Nationalparks, um die vielen Pflanzenarten zu erhalten. Die beiden größten sind der Haleakala Nationalpark auf Maui und der Hawaii Vulkan-Nationalpark auf meiner Hauptinsel.

Hawaii Videos, die du gesehen haben solltest.





Jede Insel verzaubert mit ihrem ganz eigenen Charme

Wunderschöne Hawaii Landschaften

Wunderschöne Hawaii Landschaften

Sechs meiner acht Hauptinseln darfst du als Touristen betreten. Alle wären sicherlich auch zu viel – ich bestehe nämlich aus fast 1000 kleineren Vulkaninseln! Diese verteilen sich auf einem Gebiet von 2400 Quadratkilometern. Ausführlich stellen sich meine Hauptinseln später vor. Doch hier biete ich Ihnen einmal einen Vorgeschmack auf die sechs Inseln von Hawaii:

  • Oahu: Zwar nicht die größte Insel, aber für Einwohner und Touristen ist Oahu das Zentrum der Inselgruppe. Von den insgesamt 1,4 Millionen Hawaiianern wohnen 80 % auf Oahu – in meiner Hauptstadt Honolulu. Hier ist auch der größte Flughafen Hawaiis und Surferträume werden wahr – mit dem Waikiki Beach im Süden und der North Shore.
  • Kauai: Die älteste Insel Hawaiis macht ihrem Namen „Garteninsel“ alle Ehre. Feinste weiße Sandstrände umgeben den kräftig grünen Regenwald von Kauai. Nur wenige Stellen sind für Touristen zugänglich – am besten erkundest du die grüne Insel bei einer Bootsfahrt oder von Ihrem Hotel im Urlaubsort Princeville aus.
  • Big Island: Die größte meiner Inseln wird auch Hawaii genannt. Außer den beiden Siedlungsgebieten Hilo und Kona ist die Big Island aber dünn besiedelt. Sie ist besonders bekannt für die mächtigen Vulkanlandschaften. Und sportlich ist es hier: Radrennfahrer und Triathleten trainieren auf den langen Wegen von Big Island.
  • Maui: Die Reichen und Schönen haben diese Trauminsel für sich entdeckt. Mit vielen luxuriösen Hotels, Traumstränden und einem atemberaubenden Inselrundweg lockt Maui das Who-is-Who aus Hollywood nach Hawaii.
  • Molokai: Auf keiner Insel kommst du meinen Ureinwohnern so nahe wie auf Molokai. Entdecke fernab von Hotels und Trubel die hohen Steilklippen und verlassenen Wanderpfade. Werfe einen Blick in das Leben der Ureinwohner: Im Süden findest du Fischteiche an der Küste, die die Menschen von Jahrhunderten angelegt haben.
  • Lanai: Klein aber fein! Lanai ist meine kleinste zugängliche Insel und hat sich ganz dem Luxustourismus verschrieben. Exklusive Golf- und Hotelanlagen gehören ebenso zum Inselbild wie der Göttergarten: Ein Gebiet mit roten Lavafelsen, die die Götter hier verteilt haben sollen.

Das sind meine Hawaii Bewohner

Ich bin ein ganz besonderer Teil der USA – und das zeigen nicht nur meine traumhaften Landschaften, sondern vor allem meine Einwohner. Dass Hawaii ein Paradies ist, entdecken immer mehr Menschen. So wächst meine Bevölkerung von Jahr zu Jahr. Mehr als 1,4 Millionen Menschen im Jahr 2015 bewohnen meine Inseln – der Großteil davon lebt in meiner Hauptstadt Honolulu. Genauso bunt wie meine Landschaften sind auch die Hawaiianer. Immer wieder kamen Siedler von weit her und ließen sich auf den Inseln nieder. Dadurch können wir auf eine unglaubliche Vielfalt an Kulturen blicken.

Hawaiianische Hula-Tänzerin

Hawaiianische Hula-Tänzerin

Im 19. Jahrhundert siedelten viele Briten nach Hawaii über, um hier zu missionieren. Zudem wanderten viele Portugiesen, Japaner und Chinesen zu, als der Anbau von Zuckerrohr und Ananas kurz später boomte. Die bunte Bevölkerung setzt sich aus Menschen von allen Kontinenten zusammen. Beobachte, wie die verschiedenen Sprachen hier nebeneinander bestehen. Durch die Eingliederung in die USA mischt sich Hawaiianisch und Englisch zum sogenannten Pigdin-Dialekt. Die meisten Hawaiianer sprechen heute aber Englisch. Nicht zuletzt spielt das Militär auf Hawaii eine große Rolle. Günstig im Pazifik gelegen sind hier viele Standpunkte der US-Militärs vertreten, so zum Beispiel die Marine Corp Base Hawaii oder der berühmte Luft- und Marinestützpunkt Pearl Harbor.

Meine Bewohner waren einst auf den Anbau und Export von Sandelholz, Zuckerrohr und Ananas fokussiert. Da meine traumhaften Inseln aber immer mehr Touristen anzogen, ist der Großteil der Bevölkerung von Hawaii heute in der Tourismus-Branche beschäftigt. Daneben bietet mein fruchtbarer Boden und das warme Klima beste Voraussetzungen für den Anbau von Orchideen, Kaffee, Bananen,Tabak, Reis und Baumwolle. Ganz klar bleibt die Ananas das Markenzeichen von Hawaii. Besuche doch einmal die Dole Plantage auf Oahu. Hier kannst du die süßen Früchte von Klein auf beobachten.

Meine traditionsreiche Kultur: Hula Tanz, Ukulele und viel mehr

Polynesische Hula-Tänzer

Polynesische Hula-Tänzer

Die traditionelle Kultur wird von den Polynesiern bestimmt. Dadurch dass immer mehr Menschen aus der ganzen Welt zuwandern, kommen immer neue Bestandteile dazu und die Kultur entwickelt sich ständig weiter. Darf ich Ihnen einmal meinen Volkstanz vorstellen? Der Hula Tanz hat eine lange Tradition in meiner Geschichte. Einst war der Hula Tanz ein Ritual der Polynesier, mit dem sie ihre Götter verehrten. Sie tanzten ihn bei ihrer Ankunft auf Hawaii, um ihren Göttern für dieses fruchtbare Land zu danken. Hula lernen die Schüler in einer speziellen Schule mit strengen Regeln – die sogenannte Halau Hula. Diese traditionelle Schule gibt es noch heute auf Hawaii.

In der Halau Hula tragen die Tanzschüler Halsketten aus Blumen (Leis), einen weiten Rock (der Pau) und feine Kettchen aus Tierknochen an den Fußgelenken. Beim Hula Tanz begleitet vom „Mele“. Das ist eine Person, die die Geschichte während des Tanzes erzählt. Dabei können Frauen und Männer gleichermaßen am Verehrungstanz teilnehmen. Natürlich darf auch die Musik zum Tanzen nicht fehlen. Einst waren das etwa Stöcke, Bambusrohre und Rasseln. Wer heute in den Genuss eines Hula Tanzes auf Hawaii kommt, wird auch Gitarrenklänge erkennen. Die kommen von der Ukulele. Diese kleine Gitarre besteht aus Holz und wird gezupft. Sie wird den portugiesischen Einwandern verdankt, die sie im 19. Jahrhundert nach Hawaii brachten.

Der einzigartige Spirit meiner Bewohner

Ich habe dich am Anfang mit Aloha begrüßt, doch Aloha können wir in Hawaii fast überall einsetzen – wir begrüßen und verabschieden uns damit. Doch hinter dem Wort steckt noch viel mehr – es beschreibt die ganze Lebenseinstellung der Hawaiianer. Übersetzen können wir es mit „Zuneigung“ oder „Liebe“. Sind wir ganz genau, dann heißt „Alo“ Gegenwart und „ha“ Atem. Damit ist ein bestimmtes Lebensgefühl verbunden, dass Touristen sofort spüren. Es ist ein warmer und liebevoller Umgang der Menschen untereinander. Gegenseitiger Respekt und Liebe stecken in allem, was die Einwohner Hawaiis tun und sagen.

Mit dem Spirit senden die Menschen Ihnen stets positive Energie und Harmonie. Diese friedvolle Lebensart kommt nicht nur in zahlreichen Geschäftsnamen vor, sondern der Spirit ist sogar im Gesetz von Hawaii verankert. Beim Staat Beschäftigte sind gehalten, immer nach der Idee vom respektvollen und positiven Umgang miteinander zu handeln – Zuneigung, Freundlichkeit, Rücksicht, Geduld und Respekt vereinen sich in dem Wort Aloha. Wer einmal ins Gespräch mit Einheimischen kommt, merkt die Wärme und Ehrlichkeit der Menschen.

Wer macht Hawaii Urlaub auf meinen Inseln?

Unter den 1,4 Millionen Einwohnern von Hawaii ist ein großer Anteil von zugewanderten Menschen aus der ganzen Welt. Viele waren bei ihrem Urlaub zu verzaubert, dass sie gleich hier bleiben wollten. Versuche es doch einmal, dem Charme meiner Menschen und Traumstrände zu widerstehen! 😉 Anders als in den meisten Teilen der Welt ist es hier immer angenehm warm. Wir kennen keine extremen Temperaturen. Das ist mit der Grund, dass wir zu jeder Jahreszeit von Touristen gern besucht werden. Im Jahr kommen über sechs Millionen Urlauber nach Hawaii – und der ein oder andere bleibt gleich hier. Die Hauptsaison sind der Winter und natürlich in der Zeit der Sommerferien – da wird es bei kurzfristiger Buchung schon einmal eng mit dem Hotel auf Hawaii.

Hawaii im Winter

winter-in-hawaiiIm Winter ist Hawaii ein Traum für Surfer. Gerade am North Shore auf Oahu finden alljährliche Wettbewerbe statt – sicher hast du schon einmal Videos oder Bilder gesehen. Unsere Susi von der Kundenberatung schwärmt noch heute von den riesigen Wellen in den Wintermonaten. Du kannst dich auch als Tourist im Surfen versuchen – das ganze Jahr über findest du an zahlreichen Stränden Surfschulen. Hier gibt es auch gute Angebote für das passende Surfoutfit. Duke Kahanamoku ist der berühmteste Surfer Hawaiis. 1890 geboren war er Mitbegründender der Surferkultur am Waikiki Beach auf Oauhu. Duke machte den Surfsport auch in Australien und den USA populär. Später wurde er Sheriff von Honolulu und er findet sich dort noch heute – als Statue am Waikiki Beach.

Hawaii im Frühling

fruehling-in-hawaiiIm Frühling – das heißt von März bis Juni – hast du etwas mehr Ruhe zum Erkunden meiner Hawaii Inseln. Jetzt kann es zeitweise regnen. Ein klarer Vorteil: Es gibt jetzt deutlich günstigere Angebote für Flüge und Hotels gegenüber der Hauptsaison. Besonders Schüler und Studenten nutzen die Zeit, um günstig in das Paradies zu reisen. Jetzt hast du die Chance, Zeuge vom großen Hawaii Hula-Wettbewerb zu werden. Dieses sogenannte Merrie Monarch Festival findet jährlich auf Hawaii statt.

Hawaii im Sommer

sommer-in-hawaiiVon Juni bis September ist die heiße und eher trockene Zeit auf Hawaii; trotzdem klettert das Thermometer nicht höher als 30 °C. Einziges Problem zur Sommerzeit: Die berühmten Strandabschnitte von Hawaii auf Maui oder am Waikiki Beach sind überlaufen und du solltest das Hotel rechtzeitig buchen. Auch haben die Einheimischen jetzt Ferien. Aber zu keiner anderen Jahreszeit haben Sie eine bessere Chance, die Hawaiianer kennenzulernen und sich von ihrem positiven Spirit verzaubern zu lassen. Pflichtpunkt für den Sommerurlaub auf Hawaii: Probiere doch auch die reifen Mangos, die es jetzt überall zu kaufen gibt.

Hawaii im Herbst

herbst-in-hawaiiIm Herbst, also von September bis Dezember, wird die Luft auf Hawaii schwüler und wer ein trockenes Klima gewohnt ist, wird es als drückend empfinden. Doch gerade zu dieser Zeit locke ich mit einer Menge Events: Auf Maui findet die jährliche Autorenkonferenz statt; es gibt das berühmte Aloha Festival oder für Hartgesottene den großen Honolulu Marathon. Auch die Traumstrände auf Kauai laden zum Entspannen ein. Vorteil: Die Verfügbarkeit von Hotels und Pensionen auf den Hawaii Inseln nimmt natürlich jetzt zu.

Und egal für welche Reisezeit du dich entscheidest – das Team von hawaiiurlaub.de unterstützt dich bei der perfekten Planung!

Hawaii-Feeling schon auf dem Hinflug mit Hawaiian Airlines

Für viele, viele Menschen ist Hawaii ein Traum, doch liege ich nun einmal mitten im Pazifik. Da bleibt für Urlauber nur eine mehrstündige Flugreise. Mit meinem internationalen Flughafen auf Oahu bin ich aber bestens auf den Touristenansturm aus aller Welt vorbereitet. Honolulu ist der Heimatflughafen der Hawaiian Airlines. Die Fluggesellschaft gibt es schon seit dem Jahr 1929 in Hawaii und sie kann sich zu den sichersten Fluggesellschaften der Welt zählen. In ihrer Unternehmensgeschichte gab es auf den Flügen keine Zwischenfälle. Damit kommst du sicher auf Hawaii an.

Die Fluggesellschaft wird heute von Mark B. Dunkerley geführt und beschäftigt mehr als 5000 Mitarbeiter. Es gibt tägliche Angebote für Flüge zwischen Kauai, Maui und den anderen Hawaiian Islands. Auch internationale Verbindungen von Hawaii nach Amerika, Asien und Australien werden angeboten. Europäer steigen in den USA um. Die Hauptziele in den USA sind San Francisco, New York, Los Angeles und Las Vegas.

So bunt wie meine Einwohner: Die Hawaiian Cuisine

Woran denkst du bei hawaiianischem Essen zuerst? An Ananas, Kokosnüsse und bunte Cocktails? Doch diese Früchte kamen erst mit den europäischen Entdeckern nach Hawaii. Meine ersten Bewohner – die Polynesier – brachten schon viel früher Obst- und Gemüsepflanzen auf meine Inseln. Mit der Zeit lockte es immer mehr Einwanderer aus der ganzen Welt auf Oahu und meine anderen Inseln und jeder brachte seine Lieblingsgerichte mit. Das heißt, wir haben auf Hawaii das Beste von jeder Esskultur!

Eine kleine Reise durch die Geschichte der Hawaiian Cuisine

Alles frisch am Obststand auf Maui!

Alles frisch am Obststand auf Maui!

Als die Polynesier 800 nach Christus auf Hawaii ankamen, nutzten sie das, was die Natur ihnen bot: Pflanzen, Fische und Meeresfrüchte. Grundzutat für ihre Gerichte war Taro: Eine Pflanze, die die frühen Seefahrer aus ihrer Heimat mitbrachten. Später kamen Süßkartoffeln und Kokosnüsse dazu. Du wirst nicht glauben, wie viele Rezepte es mit den vitaminreichen Süßkartoffeln gibt.

Erst im 18. Jahrhundert kamen europäische Entdecker auf Hawaii an und brachten neue Pflanzen und Tiere mit. Jetzt begann die Rinderzucht und so gehört Rindfleisch seitdem zu vielen Speisen dazu: Getrocknet als Beef Jerky ist es noch heute eine beliebte Vorspeise oder aber mariniert und gegrillt als Hauptgericht. Die Europäer begannen, Ananas und Zuckerrohr in großen Plantagen anzubauen. Vor allem Japaner, Koreaner und Portugieser kamen als Plantagenarbeiter auf Hawaii an. Sie alle brachten Rezepte und eigene Zubereitungsarten mit. So wurde die Hawaiian Cuisine bunter. Immer mehr US-Amerikaner lassen sich auf den Hawaiiinseln nieder, seitdem Hawaii ein Bundesstaat der USA geworden ist. Natürlich bringen auch sie ihre Lieblingsgerichte mit: So gibt es Barbecue und Burger Restaurants in den Tourismusregionen. Die Hawaiianer sind aber weiterhin sehr stolz auf ihre ursprüngliche Cuisine und so kannst du noch immer den leckeren Poi nach traditioneller Zubereitung in vielen Orten probieren.

Von Taro Poi bis Shave Ice: Das solltest du auf deiner Reise probieren

Zu vielen Hotels gehören sehr gute Restaurants, die auch hawaiianische Gerichte servieren. Wir verraten dir gerne unsere Geheimtipps auf den Hawaiiinseln, wo du echt hawaiianisch essen gehen kannst. Unser Team kennt die besten Sushi-Bars, Burger-Restaurants und Cocktailbars. Hier ist unsere Top 5 der Gerichte, die für uns einfach zu Hawaii gehören:

  • Von den Polynesiern: Poi aus der Taropflanze. Die Taropflanze war für die polynesischen Ureinwohner das wichtigste Grundnahrungsmittel und sie kam in zahlreichen Rezepten zum Einsatz. Noch heute ist ein Gericht besonders beliebt bei den Hawaiianern: Der Poi. Für diese süße Speise werden die Knollen der Taropflanze zerstampft und mit Milch und Zucker verlängert. Besonders in ländlichen Regionen kannst du den Poi auf deiner Reise probieren.
  • Danke an meine asiatischen Einwanderer: Der Ahi Poke. Wir nutzen die kilometerlange Küstenabschnitte zum Fischen. So kannst du dich durch viele frische Fischgerichte schlemmen. Meine japanischen Einwanderer haben ein leichtes Gericht gezaubert, das bei den warmen Temperaturen herrlich erfrischt. Der frische Thunfisch (der sogenannte Yellowfin Thuna) wird dazu einfach mit Sojasauce, Zwiebeln und Sesamöl gemischt. Auch sehr beliebt als Vorspeise.
  • Unser Pulled Pork: Das Kalua Pig. Auf einem traditionellen Luau kommst du in den Genuss des Kalua Pigs. In einer Art Ofen im Erdboden wird das Schwein langsam gegart. Das kann schon einmal acht bis neun Stunden dauern. Damit das Fleisch schön saftig bleibt, wickeln wir es vorher in Bananenblätter ein. Wie du es von den US-amerikanischen Gerichten kennst, zupfen wir das fertig gegarte Schweinefleisch dann auseinander. Dazu gibt es ganz traditionell marinierten Kohl.
  • Loco Moco: Besonders die Koreaner haben den Reis zu einer beliebten Beilage auf Hawaii gemacht. Für den Loco Moco servieren wir zum Reis eine Frikadelle mit dunkler Sauce und einem Spiegelei. Je nach Region bekommst du alternativ Fleisch von Kalua Pig oder würziges Rindfleisch in Terikyakisauce. An der Küste wandeln wir den Loco Moco mit Meeresfrüchten wie Shrimps ab. Sehr gerne gibt es auch einen kühlen Maccaronisalat als Beilage.
  • Süße Abkühlung: Shave Ice. Wir wissen, wie wir uns bei dem warmen Klima am besten erfrischen. Du wirst dich bestimmt auch schnell in mein Shave Ice verlieben. Auf der Big Island wird es auch Ice Shave genannt. Wir schaben das Eis von einem großen Eisblock ab und servieren es in Plastikbechern. Entweder gibt es eine Kugel Vanilleeis dazu oder du findest deine Lieblingssorte: Typisch hawaiianische Geschmacksrichtungen wie Ananas, Kokosnuss oder Mango sind sehr beliebt.

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