Koko Head Crater Hike

Koko Head Crater Hike

Geeignet für:
Aktivurlauber*in, Naturliebhaber*in
InsiderTipp oder TouriSpot?
Bekannt und viel los
TouriSpot
Insider Tipp
Zeit einplanen:
2.25
Stunden
Optimale Ankunftszeit:
egal
Kosten:
kostenlos
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2.25
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egal
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kostenlos

Profil der Wanderung

Distanz Gesamt
1,6
Kilometer
Distanz Bergauf
0,8
Kilometer
Distanz Bergab
0,8
Kilometer
Höhenmeter Bergauf
294
Meter
Höhenmeter Bergab
-
294
Meter

Koko Head Crater Hike - Beschreibung

Über Eisenbahnschienen auf den Gipfel des Koko Head Craters

Über 1000 Treppenstufen erklimmen, auf Eisenbahnschienen des Zweiten Weltkrieges balancieren und als Belohnung eine atemberaubende Panoramaaussicht vom Gipfel des Kraters genießen. Unumstritten ist die Wanderung auf den Koko Head Crater eine der beliebtesten und spektakulärsten der ganzen Insel.

Einst für zwecke der US-Army bestimmt, werden die berühmten Koko Head Stairs heutzutage tagtäglich von unzähligen Besuchern bestiegen. Einheimische sowie Sport begeisterte Urlauber verbinden die 1050 Stufen mit täglichen Fitness-Workouts, sprinten die unförmigen Treppen innerhalb von Minuten nach oben und nach einer kurzen Verschnaufpause geht es im gleichen Tempo wieder nach unten. Reisende hingegen bringen Kraft und Ausdauer auf, um einen faszinierenden Blick über das Landesinnere, die Port Lock Halbinsel und das Naturschutzgebiet der Hanauma Bay zu erhalten. Bei klarer Sicht und wolkenfreiem Himmel ist die Aussicht atemberaubend. Besuchern wird ein weiter Blick über die grüne Natur und die schimmernden türkisblauen Küstenstreifen Hawaiis geboten. Kraft und Ausdauer sind zwei ausschlaggebende Punkte der Wanderung. Es wird sicherlich nicht einfach, die Anstrengung wird aber durch eine faszinierende Aussicht entlohnt. Keine Sorge, egal welches Fitnesslevel, jeder kann die Railway-Stufen bewältigen. Schließlich ist die Wanderung kein Marathon. Jeder gibt hier sein eigenes Tempo vor und kann selbst entscheiden, wie schnell er laufen möchte und wie viele Pausen eingelegt werden. Je nachdem wie schnell man vorankommt und wie lange man sich auf dem Gipfel aufhält, werden für den Auf-und Abstieg etwa ein bis zwei Stunden Zeit benötigt. Weitere interessante Informationen zum Hintergrund des Bunkers und zum Erklimmen des Gipfels gibt es hier im Artikel.

Geschichte

In Zeiten des Zweiten Weltkrieges wurden von der US-Army für militärische Zwecke mehrere Bunker auf Hawaii errichtet. Einer unter ihnen ist der Bunker auf dem Koko Head Crater. Um einen Zugang zum Gipfel zu schaffen und gleichermaßen Vorräte nach oben zu transportieren, wurde die Koko Head Railway errichtet. Genaugenommen Gleise, welche mithilfe einer benzinbetriebenen Seilwinde Wägen mit Vorräten auf- und abtransportierten. Am Boden des Vulkankraters gab es zu diesen Zeiten zugehörige Kasernen und Gebäude der US-Army. In der heutigen Zeit sind die Treppen das Hauptaugenmerk. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände von der Hawaii Air National Guard und der Air Force in Anspruch genommen und genutzt. Fast zwanzig Jahre später, im Jahr 1966, übergaben die Air Force und die National Guard das Gelände an die Stadt Honolulu. Seitdem ist das komplette Gelände der Öffentlichkeit zugänglich und als Koko Head District Park bekannt.

Gut zu wissen – Vorbereitung

Bevor in das Abenteuer Koko Head Railway Trail gestartet wird, sollten einige wichtige Details bedacht werden. Mit nur ca. zwei Stunden Zeitaufwand ist der Aufstieg zum Koko Head Krater ein verhältnismäßig kurzer Trip. Wie vor jeder Wanderung sollten allerdings auch hier Wetter, gewählte Kleidung und auch Proviant gut bedacht werden.

Wetter

Idealerweise sollte Koko Head an einem schönen, sonnigen Tag bestiegen werden. So wird nicht nur die beste Sicht geboten, auch für die eigene Sicherheit ist es das beste Wetter. Es wird dringend davon abgeraten, die Wanderung an einem Regentag zu unternehmen. Auch unmittelbar nach Regenwetter sollte das Erklimmen des Gipfels nicht in Angriff genommen werden. Die vorhandenen Stufen aus Holz sind an Regentagen sehr rutschig. Selbst wer gut aufpasst und jeden Schritt im Auge hat, rutscht oftmals schneller weg als gedacht. Dies ist ein enormes Risiko und zusätzlich eine erhöhte Verletzungsgefahr.

Schuhe

Wer die Stufen erklimmt, wird sicher dem ein oder anderen Einheimischen begegnen, welcher die Stufen in Flip Flops oder Badelatschen bezwingt. Doch es sollte nicht vergessen werden, dass Einheimische die Wege wie ihre Westentasche kennen. Besuchern wird unbedingt geraten, feste Schuhe und lockere Klamotten zu tragen. Die Stufen sind uneben, erfordern oftmals Balance und einen stabilen Halt. Je nach Besucheraufkommen kann unerwartetes Ausweichen schnell rechts oder links neben den Stufen enden. So steht man oftmals schneller als erwartet in Gräsern, Sand oder Kies abseits des Weges.

Kleidung

Für die Wanderung auf den Gipfel des Koko Head Kraters sollte auf Sonntagskleidung verzichtet werden. Weder ein Kleid noch eine Jeans sind angemessen. Es wird anstrengend und warm. Lockere Sportkleidung, welche viel Spielraum bietet, ist hier die beste Option. Gerade beim Abstieg kommt es nicht selten vor, dass Reisende zur Unterstützung die Hände als zusätzlichen Halt ins Spiel bringen. Ebenso sieht man nicht selten Besucher, welche beim Abstieg den steilen Part vom Gipfel herunter auf allen Vieren bewältigen. Ob man dies wie bei einer Leiter oder lieber in umgekehrter Körperhaltung bewältigen möchte, bleibt jedem selbst überlassen.

Sonnenschutz

Die Wanderung auf den Gipfel des Koko Head Craters hat anfangs nur wenige schattige Stellen und auch in Gipfelnähe spenden nur vereinzelt Bäume Schatten. Sonnencreme, Cap oder Hut sollten auf jeden Fall dabei sein, um sich vor der starken Sonne zu schützen. Alternativ kann der Hike in den frühen Morgenstunden gemacht werden, in den Zeiten nach Sonnenaufgang ist die Hitze noch erträglich und der Aufstieg um einiges einfacher als in der prallen Sonne. Die Wanderung am Morgen zu machen hat nicht nur das kühlere Wetter zum Vorteil, auch der Abstieg ist zu diesen Zeiten wesentlich angenehmer, da noch nicht so viele Besucher vor Ort sind.

Proviant

Wer die Tour aus sportlicher Perspektive angeht, hat meist nur eine Flasche Wasser und vielleicht noch ein, zwei Eiweißriegel bei sich. Reisende haben meist einen kleinen Rucksack dabei. Enthalten sein sollte ausreichend Flüssigkeit. Wer nicht regelmäßig Sport macht, sollte mehr als eine Flasche Wasser dabei haben. Für gewöhnlich breiten Besucher auf dem Gipfel kein Picknick aus. Wer möchte, kann selbstverständlich trotzdem Snacks mitbringen und diese verspeisen, während die faszinierende Aussicht genossen wird. Aber nicht vergessen, desto mehr mitgenommen wird, desto mehr Gewicht muss nach oben geschleppt werden.

Koko Head Crater – Parken und Anreiseoptionen

Der Ausgangspunkt und gleichzeitig der Parkplatz befindet sich am Fuß des Kraters. Es gibt die Option, mit einem Mietwagen oder einem Uber dorthin zu gelangen. Von dort aus geht es am Baseballfeld vorbei und links auf einen Pfad. Dieser führt ohne Umwege zum Start des Trails. Ebenso ist es möglich, mit dem Bus an den Koko Head Crater zu gelangen, die Ausstiegsstelle ist Haltepunkt Hanauma Bay. Um zum Trail zu gelangen, muss die Straße überquert werden und der geteerte Weg zur Linken eingeschlagen werden. Dieser Weg führt bergab auf den gleichen Pfad, welchen man auch vom Parkplatz aus geht. Nach wenigen Minuten ist auch hier der Startpunkt erreicht. Sobald die Stufen in voller Pracht erscheinen, sollte man sich einen Moment Zeit nehmen, um das imposante Bild, welches sich bietet, wirken zu lassen. Ein Bild von 1050 Treppenstufen, welche Stufe für Stufe und immer steiler werdend den Krater hinauf führen.

Über Eisenbahnschienen auf den Gipfel – Start des Trails

Noch einmal tief durchatmen und los geht’s. Die ersten Schritte erfordern noch nicht viel Anstrengung, die Stufen sind anfangs noch gut ausgeprägt und verhältnismäßig einfach zu bewältigen. Nichtsdestotrotz sollte die Wanderung langsam angegangen werden. Die Stufen sind keine Stufen wie wir sie von Deutschland kennen, sie sind unregelmäßig, weisen verschiedene Höhenprofile und Breiten auf und bestehen aus verschiedenen Materialien. Stein, Holz oder auch Ziegelsteine sollen Stufen darstellen sowie defekte Abschnitte überbrücken. Schritt für Schritt geht es aufwärts, bis es auf halbem Weg abenteuerlich wird. Hier gilt es einen kleinen Abhang zu überqueren. Anstelle von Stufen liegt hier eine alte Eisenbahnschiene, welche überbrückt werden muss. Unterhalb geht es ein paar Meter abwärts ins Nichts. Hier steht ein kleiner Balanceakt an. Denn nur jeder zweite Schritt auf der Eisenbahnschiene bietet die Sicherheit eines Holzbrettes unter den Füßen. Auch ein Geländer ist nicht verfügbar. Aber keine Sorge, mit etwas Konzentration ist dieses Stück gut zu bewältigen. Schritt für Schritt und nicht zu hektisch. Wer Höhenangst hat oder sich schlicht und einfach nicht traut die Eisenbahnschiene zu überqueren, kann einen kleinen Pfad links neben der Schiene gehen. Dieser fungiert als Umweg und führt sicher ans andere Ende, ohne die schwindelerregende Schiene zu überqueren.

Wer sicher drüben angekommen ist, kann guten Gewissens eine Verschnaufpause einlegen. Auch die Aussicht, die mit jedem Schritt besser wird, sollte bei jeder Pause bestaunt werden. Langsam rücken die ersten Stufen in weite Ferne, die Palmen werden kleiner und je höher man kommt, desto weiter reicht der faszinierende Blick. Weiter geht’s. Nun werden die Stufen unregelmäßiger, viele sind in keinem guten Zustand mehr und mit aufgetürmten Steinen oder Holzbrettern überbrückt. Hier beginnt der schwierige Teil, die Ausdauer lässt nach und die Stufen scheinen endlos hoch sowie steil zu sein. Manch einer ist hier dankbar für Gegenverkehr, um sich einen Moment Pause am Seitenstreifen zu gönnen. Aber auch eine gewollte Pause ist kein Grund für ein schlechtes Gewissen. Einfach rechts oder links neben die Stufen stellen, einen großen Schluck Wasser trinken und die spektakuläre Aussicht genießen. Kurz vor dem Gipfel ist es am anstrengendsten die Stufen zu erklimmen. Die Power lässt nach, die Oberschenkel machen sich bemerkbar und die Sonne scheint nach wie vor gnadenlos herab. Nun fehlen vielleicht noch 100 oder 200 Stufen, aufgeben ist hier keine Option mehr. Also Zähne zusammenbeißen und durch. Die Anstrengung zahlt sich am Gipfel aus. Gleich zwei alte verfallene Bunkergebäude sind noch vorhanden. Auch der ein oder andere Schattenplatz ist verfügbar. Bevor es den gleichen Weg abwärts geht, heißt es ausruhen, viel trinken, vielleicht eine Kleinigkeit Essen und die atemberaubende 360 Grad-Sicht über Hawaii genießen.

Das sagen wir

Tommy
Sicherlich mehr Workout statt Wanderung und viel los ist auch. Dennoch bleibt es einfach eine besondere Erinnerung für jeden, der seinen Weg über die alten Eisenbahngleise nach oben erklimmt um die tolle Aussicht zu genießen. Für uns immer wieder einen Besuch wert.
Unsere Checkliste & Tipps:
  • Öffnungszeiten sind von 07:00 Uhr bis 22:00 Uhr
  • Parkmöglichkeiten sind am Fuß des Kraters im Koko Head District Park vorhanden
  • sportliche Klamotten und Schuhe wählen
  • ausreichend Flüssigkeit und Sonnencreme einpacken
  • Wenn es geregnet hat, nicht zu empfehlen (Gleise werden rutschig)
  • die Tour besser am Morgen machen. So herrscht weniger Andrang und es ist meist etwas kühler.

Karte und Kontakt-Daten

423 Kaumakani St, Honolulu, HI 96825, Vereinigte Staaten
Longitude:
-157.69194563388353
Latitude:
21.28096918223474
Telefon:
+1 808-768-6718

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