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Tommy

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Tauchen auf Hawaii – die besten Unterwasser Spots

Im kristallklaren Wasser kann man tropische Fische beobachten. Schildkröten aber auch Rochen und Haien kann man hier begegnen. In den Wintermonaten kommen die Buckelwale nach Hawaii und was kann es aufregenderes geben, wie mit den größten Säugetieren zu tauchen und sie sich aus nächster Nähe anzuschauen?

Taucher lieben Hawaiis Unterwasserwelt. | Bild: Rich Carey - shutterstock.com
Taucher lieben Hawaiis Unterwasserwelt. | Bild: Rich Carey – shutterstock.com

Auf Hawaii gibt es zahlreiche Tauchschulen, die z.B.: Schnupper-Tauchstunden anbieten. Bei diesem Kurs lernst du mit Maske und Flasche richtig umzugehen, übst ein bisschen im Pool und danach geht’s in das Meer. Du wirst beim Tauchen ständig begleitet und die Tauchlehrer lassen dich nicht aus den Augen. In den Tauchschulen kann man natürlich auch den Tauchschein machen und auch aufbauende Tauchkurse belegen. Hier bietet es sich an, die medizinische Untersuchung für den Tauglichkeitstest, vorab in Deutschland machen zu lassen und diese dann mitzubringen. Ausrüstungen und Flaschen werden auch in den Tauch Shops verliehen. Egal ob du Anfänger oder Fortgeschritten bist, auf Hawaii findet jeder Taucher genau das, was er sucht.

25 - 28 Grad, perfekte Wassertemperatur! | Bild: © CyberEak - shutterstock.com
25 – 28 Grad, perfekte Wassertemperatur! | Bild: © CyberEak – shutterstock.com

Für Advanced Open Water Diver empfehle ich euch einen Nachttauchgang mit Manta Rochen vor der Küste von Kona auf Big Island. Es ist einfach eines der wundervollsten Erlebnisse, die man machen kann. Es wird dunkel und unter Wasser ist es einfach nur still. Dann kommen die Riesen geschwommen, ganz sanft und auch ein bisschen unheimlich. Mit der Taucherlampe kann man sie von unten anstrahlen, dann wirken sie noch majestätischer. Wow! Außerdem kann man vor Big Island ca. 50 Tauchspots aus unglaublichen Unterwasser Lavaformationen betauchen. Für ganz erfahrene Taucher mit Nachterfahrung, bietet sich ein Schwarzwassertauchgang im offenen Meer an. Two Step, Honokohau Harbor und Keahuhou sind sie beliebtesten Tauchspots auf Big Island.

Auf Oahu kommen Wrack Taucher voll auf ihre Kosten. Eines der beliebtesten Wracks ist das „Mahi Wreck“ vor der Ostküste. Die Mahi ist ein berühmter Wrack Tauchplatz und war im zweiten Weltkrieg als Minenräumboot im Einsatz. Heute bietet es Lebensraum für tausende, wunderschöne Fischarten Hawaiis. Das Wrack zerfällt langsam, jedoch ist es Anziehungspunkt auch für Aale und Adlerrochen. Dieses Gebiet ist für Wreck Diver zu empfehlen. Ein anderer Tauchparadies auf Oahu befindet sich unmittelbar vor Waikiki Beach. Die „Sea Tiger“ ist ebenfalls ein Schiffswrack, was in 36 Metern Tiefe liegt. Dieser Tauchgang kann für Wreck Diver interessant werden. Advanced Open Water Diver können aber ebenfalls dort herab tauchen, da man das Fahrerhaus des gesunkenen Schiffes schon in ca. 21 Meter Wassertiefe erreichen kann. Die Sea Tiger ist Erzählungen nach, ein ehemaliges Schmugglerschiff. Wer weiß, vielleicht stoßt ihr beim Tauchen noch auf ein Fass Selbstgebrannten oder andere Schmugglerware? 🙂

Maui wird euch mit dem Molokini Crater verzaubern. Auch unerfahrene Taucher und auch Schnorchler werden hier ihren Spass haben und viele Fische entdecken können. Der Molokini Crater ist mit dem Boot in 30 Minuten zu erreichen. Das Innere des Kraters ist wie ein geschützter Wall, der vielen verschiedenen Fischarten ein Zuhause bietet. Die Tiefe hier liegt bei 16 – 21 Metern und ist somit zum Tauchen auch für Open Water Diver, die bis zu einer Tiefe bis 18 Metern tauchen dürfen, bestens geeignet. Erfahrene Taucher bevorzugen die Rückseite des Molokini Crater, dort erwarten einen dunkle Tiefen bis zu 106 Metern und sind wirklich nur etwas für Advanced Open Water Diver und vor allem für Deep Diver. Das tiefe Wasser und die starke Strömung locken Haie, Mantas und sogar Wale an.

Dein ständiger Begleiter unter Wasser :-) | Bild: © Rich Carey - shutterstock.com
Dein ständiger Begleiter unter Wasser 🙂 | Bild: © Rich Carey – shutterstock.com

Stellt euch hellblaues Wasser des Pazifiks vor, die Sonne scheint schön warm auf euren Anzug… Ihr taucht ab in die Tiefe des Ozeans, die Sicht ist brilliant und beträgt bis zu 100 Metern, die Sonne strahlt von oben auf euch herab, wie ein Schweif. Unter euch befinden sich die Zwei Kathedralen, die „Cathedrale 1“ und „Cathedrale 2“ vor der Küste Lanai’s. Es ist einfach eine unbeschreibliche Unterwasser Architektur. Die Kathedralen sind Lavatunnel, ummantelt und ausgeschmückt mit schwarzen Korallen, die zum Teil sehr alt sind.  Die schwarzen Korallen hängen sogar von den Decken, wenn man durch den Tunnel taucht. Hier kann man oft Spinner Delfinen begegnen, die ganz schön neugierig werden können 🙂  Das Tauchen in diesem Tauchgebiet eignet sich für Advanced Open Water Diver und natürlich Cavern Diver.

Tipp von mir: Auch von der Küste Lahaina auf Maui werden die Taucher hierher zu den Cathedralen 1 & 2 mit Tauchbooten gefahren. Man muss also nicht zwangsläufig von Lanai aus zu diesem Tauchspot starten.

Auf Kauai möchte ich euch Sheraton Caverns  empfehlen. Hier taucht man auch als Anfänger! 🙂 Sheraton Caverns ist eine Höhlen Formation und liegt im South Shore auf Kauai, westlich von Poipu. Die Höhle ist ein V -förmiger Lavatunnel, mit sehr guten Unterwasser Lichtverhältnissen. Man taucht hier durch Höhlen und unter Brücken her, die aus erkalteter Lava entstanden sind. Aber das tollste hier, es wimmelt hier an Schildkröten. Man sieht sie beim Tauchen in allen Positionen, liegend, fressend, schwimmend und sogar schlafend in Lava Löchern, Wahnsinn! Sheraton Cave sollte man besser Schildkrötenstadt nennen 🙂 Drachenmuränen lassen sich in den Spalten der Felsen auch hin und wieder blicken. Nehmt unbedingt ein Boot um zum Tauchspot zu gelangen, denn der Weg vom Shore aus zur Höhle ist sehr weit. Für Open Water Diver sehr gut geeignet.

Es ist etwas schwierig den Fish Bowl Tauchspot auf Molokai zu erreichen. Die Strömungen des Pailolo Kanal, der zwischen Maui und Molokai fließt, können sehr stark sein. Wenn man ihn aber dann bezwungen hat, kann man im Fish Bowl schon in 16 Metern Tiefe Riffhaien begegnen. Die Wasserwelt ist sehr vielfältig und man sieht außerdem Hummer, Tintenfische und ab 20 Metern Tauchtiefe sogar auch Hammerhaie. Wow! Über der „Fisch – Schüssel“ hat sich über die Jahre ein schönes Korallenriff angesiedelt.

Mein Tipp: Molokai ist eher ein Tauchgebiet für fortgeschrittene Taucher und nichts für Anfänger, da die Wasserbedingungen extrem rau sein können. Es ist ratsam, einen „Strömungs-Tauchen“ – Kurs zu belegen.

Wart ihr auch schonmal an diesen Tauchspots unterwegs oder wollt ihr noch mehr über tolle Tauchspots auf Hawaii erfahren? Dann helfen wir euch gerne weiter. 🙂

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