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Sliding Sands Trail (Keoneheehee Trail)

Sliding Sands Trail (Keoneheehee Trail)

Geeignet für:
Aktivurlauber*in, Naturliebhaber*in, Paare
InsiderTipp oder TouriSpot?
Eher unbekannt und wenig los
TouriSpot
Insider Tipp
Zeit einplanen:
10 Stunden
Optimale Ankunftszeit:
05:30 Uhr
Kosten:
günstig
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Zeit einplanen:
10 Stunden
Optimale Ankunftszeit:
05:30 Uhr
Kosten:
günstig

Profil der Wanderung

Distanz Gesamt
18,76 Kilometer
Distanz Bergauf
4,79 Kilometer
Distanz Bergab
11,21 Kilometer
Höhenmeter Bergauf
616 Meter
Höhenmeter Bergab
- 1164 Meter

Sliding Sands Trail (Keoneheehee Trail) - Beschreibung

Auch als „Keoneheehee Trail“ bekannt, führt dieser Trail bis auf die Talsohle des Haleakala Craters auf Maui, der zuletzt 1790 ausbrach. Der Haleakala ist ein schlafender Vulkan und gilt somit als noch nicht erloschen. Es ist der Geburtstort von Feuergöttin Pele. Von ihrer Schwester des Wassers, Na-maka-o-Kahaʻi, ist sie wegen eines großen Streits vom Haleakala Krater verbannt worden und lebt seitdem im Halemaumau-Krater auf Big Island.

Der Sliding Sands Trail macht seinem Namen alle Ehre, führt er doch auf Vulkanasche durch den größten Vulkankrater der Welt. Sliding Sands deswegen, weil man bei Steigungen auf der Vulkanasche immer etwas zurückrutscht.

Dieser Wanderweg ist vermutlich die beeindruckendste auf allen Hawaii-Inseln, weil er so anders und einzigartig ist.

Mit 19 km und 600 Höhenmetern ist dieser Hike aber auch kein Spaziergang und benötigt eine gute Kondition und Vorbereitung. Der Trail ist sehr bekannt, allerdings laufen ihn viele wegen der langen Strecke nicht bis zum Halemauu Trailhead. Es wird also höchstens am Anfang etwas voll. Die meisten drehen dann um, so dass man die schönsten Teile des Kraters fast für sich alleine hat.

Landschaftlich kann man den Haleakala Crater am besten mit einer Mondlandschaft vergleichen. Zahlreiche Kraterkegel, wie z. B. der Pu’u o Maui und der Pu’u o Pele, aber auch der eingebrochene bunte Kraterkessel des Ka Lu’u o ka O’o sind von einer nahezu unbeschreiblichen Schönheit. Zu letzterem darf man seit dem Frühjahr 2013 nicht mehr laufen, da man herausfand, dass der bunte Krater für die Hawaiianer heilig ist. Es sind sogar schon Mondlandungen dort erprobt worden. Der schönste Ausblick ist wohl „Pele´s Painting Pot“, ein Pfad durch den bunten Malkasten der Feuergöttin, den man nur sehen kann, wenn man den kompletten, 19 km langen Rundweg bis zum Halemauu Trailhead wagt.

Außerdem gibt es im Krater „Nene“ ,die Staatsgans von Hawaii, die man bitte nicht füttern sollte. Und man findet ein weiteres Wunder: Das „Silberschwert” – eine kakteenähnliche Pflanze. Sie gedeiht einzig und allein im Haleakala-Krater in einer Höhe von 2000 bis 3000 Metern und unter Bedingungen, die für jede andere Pflanze verhängnisvoll wären: Innerhalb des Kraters herrscht wüstenartige Trockenheit. Nachts fällt die Temperatur häufig unter den Gefrierpunkt, während tagsüber die Sonne unbarmherzig niederbrennt. Das Silberschwert benötigt bis zu 20 Jahre, um einen prächtigen Blütenstand hervorzubringen. Nach dieser Anstrengung stirbt die Pflanze ab.

Je nachdem, wo du von Maui aus startest, kannst du bis zu zwei Stunden benötigen, um den Haleakala Highway (HI 37) und dann die kurvenreiche Haleakala Crater Road, die zum Gipfel des Haleakala führt, hinauf zu fahren. Dazu muss man früh aufstehen, aber es lohnt sich!

Fahre am Park Visitors Centre vorbei und erreiche das Haleakala Visitors Center in 3000 m Höhe. Versuche, das Haleakala Visitor Center spätestens eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang zu erreichen. Im Sommer steht die Sonne schon um 5:30 Uhr auf, im Winter erst um 6:50 Uhr. Die Farbe des Himmels und der Wolken vor Tagesanbruch sind atemberaubend, wenn die Wolken wie von Geisterhand über die Kraterwände fließen. Nicht umsonst wird der Sonnenaufgang als der schönste der Welt beschrieben.

Man sollte sich warm anziehen. Die Temperatur sinkt um 10 Grad für jede 1000 Höhenmeter, so dass es auf dem Haleakala Visitor Center auf einer Höhe von knapp 3000 Meter etwa 30 Grad kälter ist als auf Meereshöhe. Leider gibt es keine öffentlichen Busse, die uns dorthin bringen.

Solltest du kein Auto gemietet haben, bleibt dir noch die Möglichkeit, eine Tour zu buchen. Den Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang solltest du dir nicht entgehen lassen! Plane deinen Trip am besten zeitlich so ein, dass du ihn nicht verpasst. Selbst mit einer Unterkunft im nächstgelegenen Ort Kula brauchen wir trotzdem mit kurzen Fotopausen immer noch eine Stunde mit dem Auto, um zum Gipfel zu kommen.

Der Haleakala Crater birgt jedoch auch einige Gefahren, über die man sich vor Beginn eines Hikes im Klaren sein muss, daher ist eine entsprechende Ausrüstung nötig.

Im Inneren des Kraters ist es bei Sonnenschein meist heißer als am Kraterrand, die starke UV-Strahlung kann rasch zum Sonnenbrand führen. Plötzliche Wetteränderungen und Minusgrade sind keine Seltenheit.
Hiker, die den gesamten Sliding Sands Trail, inklusive eines Teils des Halemauu Trails sowie den anschließenden Kaupo Trail gehen möchten, benötigen ein Permit für die Übernachtung(en) im Krater. Es sind beispielsweise knapp 13 km bis zur Holua Cabin, einer Camping-Hütte, die mit dem nötigsten ausgestattet ist. Es gibt dort allerdings keinen Strom oder ähnliches. Alle Informationen bezüglich der Beschaffung von Permits in Cabins und Wilderness Areas sowie die Kosten dafür finden sich auf der Website des Haleakala National Parks. (weiter unten verlinkt)

Die Tagestour endet am Halemauu Trailhead. Von dort muss man allerdings wieder hoch zum Gipfel, weil dort das Auto steht. Wenn man alleine oder zu zweit unterwegs ist, sollte es mit Trampen funktionieren. Ab 16.00 Uhr fahren genug Touristen zum Sonnenaufgang hoch, die einen mitnehmen können. Ist man in größeren Gruppen unterwegs, kann man ein Auto am Gipfel und das andere am Halemauu Trailhead parken.

Das sagen wir

Florian
Ich bin den Trail 2x gelaufen und würde es jederzeit wieder tun. Leider bisher ohne Übernachtung. Die beste Kombination, um den Haleakala in all seinen Facetten zu erkunden, ist sicherlich der Sonnenaufgang, danach der Sliding Sands Trail und auf dem Rückweg noch den Sonnenuntergang (wenn man eh schon oben ist). Die Farben und Stimmungen der mondförmigen Vulkanlandschaft und Krater ist ein unvergessliches und atemberaubendes Erlebnis. Mit ein wenig Glück singt eine Rangerin zum Sonnenaufgang hawaiianische Gesänge. Man hat das Gefühl, sie würde die Sonnen herauf singen. Nicht nur wegen den Temperaturen ein wahrer Gänsehaut-Moment. Diese Wanderung gehört (gute Kondition vorausgesetzt) zu den beeindruckendsten Erlebnissen einer Hawaii-Reise. Plant man diese Kombi aus Sonnenaufgang – Wanderung – Sonnenuntergang, so ist man inkl. Fahrt mindestens 12 Stunden unterwegs und danach dementsprechend erschöpft.
Unsere Checkliste & Tipps:
  • Genug Flüssigkeit (mindestens 3 Liter) und Picknick
  • Festes Schuhwerk (am besten richtige Bergstiefel mit fester Sohle)
  • Eventuell Wanderstöcke
  • Sonnenschutz und Sonnenmilch
  • Warme Kleidung

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Karte und Kontakt-Daten

Haleakala Visitors Center, Maui, HI 96790
Longitude: -156.2509489717
Latitude: 20.714212120148

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