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Rainforest to Puʻu ʻŌʻō Trail

Rainforest to Puʻu ʻŌʻō Trail

Geeignet für:
Aktivurlauber*in, Naturliebhaber*in, Paare
InsiderTipp oder TouriSpot?
Kaum bekannt und kaum was los
TouriSpot
Insider Tipp
Zeit einplanen:
5 Stunden
Optimale Ankunftszeit:
08:30 Uhr
Kosten:
kostenlos
Geeignet für:
Aktivurlauber*in, Naturliebhaber*in, Paare
InsiderTipp oder TouriSpot?
Kaum bekannt und kaum was los
TouriSpot
Insider Tipp
Zeit einplanen:
5 Stunden
Optimale Ankunftszeit:
08:30 Uhr
Kosten:
kostenlos

Profil der Wanderung

Distanz Gesamt
11,58 Kilometer
Distanz Bergauf
2,25 Kilometer
Distanz Bergab
2,35 Kilometer
Höhenmeter Bergauf
103 Meter
Höhenmeter Bergab
- 104 Meter

Rainforest to Puʻu ʻŌʻō Trail - Beschreibung

Über diesen Wanderweg scheiden sich die Geister. Darf man ihn nun laufen, oder nicht? Im „Ultimate Guidebook of Big Island“ findet sich dieser Weg. Manche behaupten, der Regenwald dorthin sei öffentliches Gelände. Die Bewohner hingegen erzählen, er befinde sich auf Privatgelände und man dürfe ihn deswegen nicht laufen. Auch steht ein Verbotsschild am Anfang des Trails. Ich schätze, dass die Park-Rancher einfach die Touristen im Zaum halten wollen. Aufregende Abenteuer jenseits der Touri-Hotspots könnten aber eben auch mal das Ignorieren eines Verbotsschildes verlangen. (Ohne das wir euch hier dazu auffordern möchten!) In Amerika ist ja fast alles verboten…

Der Weg zum hochaktiven PuuOo-Krater ist nicht ganz einfach zu finden. Von Hilo aus fährt man den Highway 11 Richtung Volcano Village. Nach dem Ort Mountain View fährt man an der Tankstelle links in die S. Glenwood Road, die in den Captain´s Drive mündet. Die Straße fährt man bis zum Ende. Da, wo Verbotsschilder auf den „Rainforest to PuuOo Hike“ hinweißen, lässt man sein Auto stehen und hofft bei seiner Rückkehr, das es unversehrt geblieben ist. Immer wieder hört man dort von Autoeinbrüchen. Es empfiehlt sich, keine Wertsachen im Auto zu lassen und das Handschuhfach aufzumachen. Ein Tipp, den man immer wieder hört. So zeigt man den Dieben, dass nichts zu holen ist. Ob man sich auf das Abenteuer einlässt, bleibt jedem selbst überlassen. Was einen dort erwartet ist allerdings mehr als spektakulär. Es ist aber ganz klar zu sagen, dass diese Wanderung nur etwas für Abenteurer ist, die sich mit Vulkanen etwas auskennen. Der Weg an sich ist aber mit einer Länge von 12 km für Hin- und Rückweg gut zu meistern.

Der Regenwald an sich ist traumhaft. Ein schmaler Pfad führt durch üppiges Grün, wie man es nur selten sieht. Und eine Stille, die seinesgleichen sucht, die nur durch melodiöses Vogelgezwitscher gestört wird. Immer wieder auftretendes Rascheln im Regenwald lässt mich innehalten. Es soll hier wohl immer mal wieder Wildschweine geben. Wie man mit denen umgeht weiß ich nicht, ich habe keine gesehen. Vermutlich ist Panik und Angriff aber die falsche Wahl. Wenn man den Regenwald überwunden hat, steht man direkt vor dem bombastischen PuuOo-Krater. Die Umgebung gleicht einem Schlachtfeld. Umgeknickte, verbrannte Bäume, hier und da Rauchsäulen, die aus dem Boden quellen und auf unterirdische Lava-Tubes deuten. Ob man hier flüssige Lava sehen kann ist ungewiss, kann aber auf der Observatoriumsseite des Kilauea nachgelesen werden. Oder man nähert sich den Rauchsäulen oder orientiert sich an den Flugrouten der Hubschrauber, die über einem kreisen und Touristen den Krater aus der Luft zeigen.

Das sagen wir

Florian
Vulkan-Interessierte sollten sich diesen Pfad nicht entgehen lassen. Es ist ein großes Spektakel, direkt vor dem aktivsten Krater der Welt zu stehen. Dieser Weg durch Regenwald, der direkt zum Krater führt, war mir bisher verschlossen. Ich hatte vor Jahren einen Film eines französischen Vulkanforschers gesehen, der mit einigen Studenten eben diesen Weg gewandert ist, um dann dem aktiven Krater von Angesicht zu Angesicht gegenüber zu stehen. Seit diesem Film lässt mich die Vorstellung und das dringende Verlangen, ihm das nachzutun, nicht mehr los. Aufgeregt blättere ich im amerikanischen Reiseführer und finde eine ganze Seite mit Karte über den „Rainforest to PuuOo-Hike“. Im Internet findet man dazu wenig. Es stellt sich Unbehagen ein, da ich erstens nicht weiß, ob ich mich in dieses Terrain begeben will, zweitens weil ich mit meiner frisch verheirateten Frau unterwegs bin, die bisher meine Leidenschaft für Vulkane nicht wirklich teilen kann. Der Weg durch Regenwald ist meistens matschig, weil es im Regenwald eben oft regnet. An den Bäumen sind rote Fähnchen befestigt, damit man den Weg nicht verlässt und auch den Rückweg wieder findet. Manch Abenteurer hat den PuuOo sogar bestiegen, um einen Blick in den brodelnden Kessel zu werfen, empfehlen kann ich das allerdings nicht. Die Kraterrände sind oft brüchig und können auch mal wegbrechen. Dann wird dieser Ausflug mehr als gefährlich. Auch sollte man sich mit den „Gepflogenheiten“ des Vulkans, den Windrichtungen u.ä. auseinandersetzen, damit man weiß, in welche Richtung potentielle Vulkan-Gase wehen. Menschen mit Atemwegserkrankungen sollten von dieser Wanderung Abstand nehmen. Für alle anderen gilt: solange man kein schlimmes Brennen an den Schleimhäuten (Augen, Hals) verspürt oder starken Schwefelgeschmack auf der Zunge hat, ist es unbedenklich. Sollten diese Symptome auftreten, dann hilft ein feuchtes Tuch vor dem Gesicht oder besser noch: einfach umdrehen.
Unsere Checkliste & Tipps:
  • Genug Flüssigkeit (mindestens 2-3 Liter)
  • Gute Vorbereitung, speziell auch wegen der Vulkangase. (Weitere Infos unter https://www.usgs.gov/volcanoes/kilauea/current-eruption?qt-science_support_page_related_con=0#qt-science_support_page_related_con)
  • Festes Schuhwerk und Regenjacke sind Pflicht
  • Je früher der Start umso mehr Zeit hat man in der sagenhaften Vulkanlandschaft

Karte und Kontakt-Daten

112665 Captain´s Drive, Pahoa, HI 96778
Longitude: -155.12229493232323
Latitude: 19.44555807280902

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