Diamond Head

Diamond Head

Geeignet für:
Jedermann, Familien, Paare
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Zeit einplanen:
2
Stunden
Optimale Ankunftszeit:
16:00
Uhr
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günstig
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Diamond Head - Beschreibung

Wanderung zum Staatsdenkmal von Honolulu

Inmitten der Ko’olau-Vulkankette bietet der berühmte Diamond Head Krater einen atemberaubenden Panoramablick über die Südküste Hawaiis. Der weite Blick geht über die Dächer Honolulus und den beliebten Ort Waikiki, welcher von langen Sandstränden und türkisblauem Wasser gesäumt ist.

Einst ein gewaltiger Vulkan, welcher vor über 2,6 Millionen Jahren ausgebrochen ist, befindet sich heutzutage inmitten der Ko’olau-Vulkankette das Diamond Head State Monument. Der explosionsartig geformte Krater hat eine imposante Größe von über 350 Hektar. Das beliebteste und berühmteste Denkmal Honolulus steht auf der Spitze des Diamond Head Kraters auf einer Höhe von 232 Metern und bietet einen faszinierenden Blick vom Kratergipfel. Nur wenige Minuten östlich von Waikiki befindet sich der Diamond Head State Park, welcher für Besucher einfach per Bus, dem Mietwagen oder für Wanderfreunde auch per Fuß von Waikiki aus zu erreichen ist. Die Wanderung auf den Rand des Vulkankraters gestaltet sich als nicht allzu schwierig und kann von jedem unabhängig vom eigenen Fitnesslevel bewältigt werden. Am Fuß des Kraters startet der serpentinenartige Trail zum Rand des Vulkans und 175 Treppenstufen schlängeln sich zwischen der atemberaubenden Landschaft nach oben. Beginnend inmitten der Natur führt der Weg zu einem ersten Aussichtspunkt, schlängelt sich weiter durch dunkle, enge Tunnel, vorbei an alten Bunkern des Militärs und endet mit einer atemberaubenden Aussichtsplattform am Kratergipfel. Neben einem wunderschönen Panoramablick über die grüne Natur Oahu’s, die Stadt Honolulu und die türkisblaue Südküste wird bei klarer Sicht auch die Insel Molokai sichtbar, welche nicht weit von Waikiki entfernt ist.

Geschichte und die militärische Bedeutung des Diamond Head Kraters

Der Diamond Head Krater gehört zu der mächtigen Ko’olau-Vulkankette auf Oahu und ist monogenetisch. Bedeutet, der Krater wurde durch nur einen einzigen Vulkanausbruch unter dem Meeresspiegel erschaffen. Die Formation aus Tuffsteinen hieß allerdings nicht immer Diamond Head: der geschaffene Krater erhielt seinen Namen von Seefahrern im 19. Jahrhundert. Die Seeleute haben fälschlicherweise die vorhandenen Kalcitkristallisierungen an den Hängen des Kraters mit unbearbeiteten Diamanten verwechselten und benannten den Krater demnach Diamond Head.

Um 1905 wurde der Krater und das umliegende Gelände vom Militär zu Fort Ruger ausgebaut und als Aussichtspunkt für strategische Züge genutzt.

Der Krater eignete sich hervorragend, um Kanonen an den Hängen zu platzieren und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden neben Kanonen noch Flugabwehrbatterien am Rande des Kraters angebracht. Fort Ruger war das erste Militärreservat auf ganz Hawaii und noch heute sind einige der alten Bauten erhalten, etwa der Birkhimer Tunnel oder eine der Bunkerbatterien. Der zugehörige Pfad, welcher auch heute noch den Zugang zur Aussichtsplattform bildet, hatte damals den Zweck, Materialien nach oben zu transportieren und gleichermaßen Menschen sowie Nutztieren einen Zugang zum Kratergipfel zu gewährleisten. Erst rund 50 Jahre später wurde das Gebiet von der Stadt Honolulu zum Diamond Head State Park ernannt.

Gut zu Wissen – Vorbereitung für die Wanderung zum Monument

Um das berühmteste Denkmal Honolulus zu besichtigen, gibt es einige wichtige Infos, welche Besucher vor der Wanderung wissen sollten. Die Tour dauert zwar nur ca. 1,5 bis 2 Stunden und ist somit relativ schnell zu bewältigen, nichtsdestotrotz sollten Wetter, Schuhe oder Proviant nicht aus den Augen gelassen werden. Auch die Öffnungszeiten spielen eine wichtige Rolle.

Wetter

Die Wanderung zum Kratergipfel gehört zu den einfachen Wanderrouten auf Hawaii und kann durchaus bei jedem Wetter angegangen werden. Am besten und auch am schönsten ist es allerdings, den Trail bei Sonnenschein anzugehen. Trockene Stufen sowie eine klare Sicht sind nur 2 der Argumente, die für eine Wanderung bei gutem Wetter sprechen. Um der Mittagssonne zu entgehen, bietet sich die Option, den Aufstieg am frühen Vormittag oder gegen Nachmittag zu bewältigen. Die letzte Option hat den großen Vorteil, an schönen Tagen einen atemberaubenden Sonnenuntergang zu erleben.

Outfit und Sonnenschutz

Wer den Weg zum Gipfel auf sich nimmt, wird immer wieder Menschen sehen, die den Weg in Sandalen, Flip Flops oder auch Sonntagskleidung bewältigen. Darauf sollte allerdings verzichtet werden. Der Großteil der Wanderung zum Kratergipfel besteht aus Treppenstufen und engen Wegen, welche sich wie Serpentinen hinaufschlängeln. Die Wege sind zum größten Teil aus Kopfsteinpflaster und auch ein Geländer ist angebracht. Sicherer Halt und Bewegungsfreiheit der Kleidung spielen trotzdem eine wichtige Rolle. Sportschuhe und lockere Kleidung sind eine gute Wahl, um den Diamond Head Trail in Angriff zu nehmen. Auch an Sonnenschutz sollte gedacht werden. Sicherlich gibt es schattige Abschnitte, aber auch einige Passagen, welche durchgehend der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.

Picknick-Pause

Ihr solltet ausreichend Wasser für die Wanderung einpacken. Wer möchte, kann auch nur eine leere Flasche mitbringen und diese an einem kostenlosen Wasserspender am Picknickplatz auffüllen. Somit erspart man sich das Tragen der vollen Flaschen auf dem Hinweg zum State Park. Da die Wanderung relativ kurz ist, ist Essen nicht unbedingt notwendig. Ihr könnt euch allerdings Proviant einpacken und entweder an einem der Aussichtspunkte oder in der Picknick Area im State Park euref Lunchtüte auspacken und die weite atemberaubende Landschaft genießen.

Öffnungszeiten und Eintritt des Diamond Head Kraters

Der State Park ist an 365 Tagen im Jahr von 6 Uhr morgens bis 18 Uhr abends geöffnet. Die letzte Möglichkeit, um Einlass zum Trail zu bekommen, ist täglich um 16:30 Uhr, somit bleiben noch 1,5 Stunden, um hinaufzusteigen, die Aussicht inklusive Sonnenuntergang zu bestaunen und rechtzeitig wieder am Ausgang zu sein. Besucher, welche dem größten Andrang entgehen möchten, sollten zur Mittagszeit kommen, allerdings im Hinterkopf haben, dass dies die heißeste Zeit des Tages ist. Der Eintritt kostet, egal zu welcher Tageszeit, 1 Dollar für Einwohner Hawaiis, 5 Dollar für Touristen und 10 Dollar pro Auto.

Parken und Anreise

Besuchern werden viele verschiedene Möglichkeiten geboten, in den State Park und somit an den Start des Trails zu gelangen. Neben Uber ist die wohl einfachste der Möglichkeiten per Bus von Waikiki aus. Bus Nummer 23 fährt ohne Umwege von der Kuhio Av. am Strand zum Krater. Hierfür einfach an der Haltestelle Diamond Head State Monument aussteigen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Anfahrt mit dem eigenen Mietwagen. Vor dem Kahala Tunnel gibt es wenige kostenfreie Parkplätze, welche nur mit viel Glück frei sind. Am Fuß des Kraters werden offizielle, kostenpflichtige Parkplätze angeboten. Besucher, welche mit dem Mietwagen anreisen möchten, allerdings die 10 Dollar Parkkosten umgehen wollen, können ihr Glück vor dem Kahala Tunnel versuchen oder nahe der Bushaltestelle am Straßenrand parken.

Fitnessfreunde oder begeisterte Wanderer können die Strecke zum Krater auch zu Fuß oder mit geliehenen Fahrrädern zurücklegen. Achtung, Fahrräder sind im State Park verboten und müssen vorher abgestellt werden.

Auf geht’s zum beliebtesten Monument Oahu’s – Start des Trails

Besucher, die den Mietwagen zur Anreise wählen, stehen nach dem Parken direkt am Start des Trails und haben schon von hier aus eine spektakuläre Aussicht über den Krater. Wer hingegen an der Straße parkt, mit dem Bus, zu Fuß oder per Rad ankommt, muss eine kleine Distanz von etwa 15 Minuten zurücklegen, um den Start des Trails zu erreichen. Dies muss allerdings nicht gleich ein Nachteil sein. Von der Bushaltestelle ausgehend, geht es über den Fort Ruger Pathway eine kleine Strecke bergauf direkt zum Kahala Lookout Point. Verhältnismäßig niedrig, aber nicht weniger schön wird hier eine erste Aussicht über die grüne Landschaft bis hin zur Küste geboten. Weiter geht es durch den Kahala Tunnel und nach wenigen Minuten ist der Eingang zum Diamond Head erreicht. Nun heißt es Eintrittsgebühr zahlen und schon kann es losgehen. Wer möchte, hat vor dem Aufstieg noch einmal die Möglichkeit einen Snack am Picknickplatz einzunehmen, seine Wasservorräte am Trinkbrunnen aufzufüllen oder auch die Waschräume zu nutzen. Ist alles erledigt, geht es auf direktem Weg zum Trail.

Beginnend mit gepflasterten Wegen, welche einseitig an den Berg grenzen und auf der anderen Seite mit einem Geländer ausgestattet sind, ist der Start des Weges recht einfach zu meistern. Langsam schlängelt sich der Trail serpentinenartig in engen Wegen und Kurven den Krater hinauf und nicht überall ist der Untergrund trittsicher. Immer wieder kommen Abschnitte aus unebenem Felsen oder losen Schottersteinen. Mit guten Turnschuhen können diese Abschnitte ohne Probleme bewältigt werden. Nach einigen Höhenmetern gilt es den ersten Teil der Treppenstufen zu bewältigen. Stufe für Stufe führt die Treppe immer höher am Felsen hinauf und stoppt an der ersten der beiden Aussichtsplattformen. Es spricht nichts gegen eine Verschnaufpause und auch hier lohnt es, ein paar Erinnerungsfotos zu schießen. Von hier aus bekommen Besucher einen faszinierenden Ausblick über Oahu geboten. Kurz Luft holen, einen Schluck trinken und weiter geht der Aufstieg. Nun folgt der zweite Part der Treppenstufen und 99 Stufen führen durch einen alten Tunnel, eines der Überbleibsel vom Militär, hinauf an die zweite Aussichtsplattform des Kraters. Je nach Besucheraufkommen und Taschenlampen kann es sehr dunkel im Tunnel sein. Um den Tunnel nicht im Finsteren passieren zu müssen, ist eine eigene Taschenlampe nicht von Nachteil. Oben angekommen werden Besucher mit einer majestätischen Aussicht und einem alten Bunker der US-Army belohnt. Diese faszinierende Panoramaaussicht kann jedoch tatsächlich noch getoppt werden. Dafür gilt es 54 weitere Stufen zu bewältigen, welche zum Kratergipfel führen. Der Trail fordert zwar etwas Anstrengung, jedoch belohnt der weite Blick über Honolulu, die satte grüne Landschaft mit dem Diamond Head Lighthouse und der türkisblaue Küstenstreifen in null Komma nichts.

Das sagen wir

Tommy
Die Aussicht auf Waikiki ist toll. Aber tagsüber ist es das nicht wert, denn ihr drängt euch dann durch schmale Treppen voll mit etlichen anderen Besuchern. Uns ist es hier viel zu voll! Der Blick auf Honolulu ist vom Tantalus Lookout mindestens genauso genial, und tagsüber ist hier, zumindest etwas, weniger los. Und außerdem ist der Diamond Head eh viel hübscher von Waikiki Seite anzuschauen, als Waikiki vom Diamond Head aus. ;-) Der Sonnenuntergang vom Diamond Head aus jedoch ist toll! Schafft ihr es also den Besuch auf die Sunset Time zu legen, dann kann es ein lohnender Ausflug werden.
Unsere Checkliste & Tipps:
  • Öffnungszeiten sind von 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr, letzter Einlass 16:00 Uhr
  • Parkmöglichkeiten werden im Diamond Head State Park kostenpflichtig gestellt. Kostenfreie Parkmöglichkeiten stehen an der Straße oder dem Kahala Tunnel zur Verfügung.
  • Sportliche Kleidung wählen und an Sonnencreme denken.
  • Ausreichend Flüssigkeit und wahlweise Proviant einpacken.
  • Um Sonne zu meiden, die Tour besser am Vormittag oder am frühen Abend angehen. Um viel Andrang zu vermeiden, am besten die Mittagszeit wählen.
  • Taschenlampe für den Abstieg nach dem Sonnenuntergang sollte mit dabei sein.

Karte und Kontakt-Daten

Diamond Head State Park Honolulu, HI 96815
Longitude:
-157.80469
Latitude:
21.26131
Telefon:
+1 (800) 464-2924

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